









Unser Titelverteidiger
Thomas Huck steht standesgemäß an der Spitze der
Gruppe A, die als einzige 5er-Gruppe an den Start geht. Ob diese 2 zusätzlichen Matches ein Vor- oder Nachteil sind, wird sich zeigen. Thomas, der in den letzten beiden Saisons auch im Final Four Finale unseres Vereinspokals stand, geht mit Sicherheit als leichter Favorit ins Rennen. Aber er hat einige starke Gegner zugelost bekommen, die ihm das Leben schwer machen werden.
Einer davon ist
Steve Stäudte, der sich in der letzten Saison zwar für die Champions League qualifizierte, dort aber verletzungsbedingt nicht mehr weiter spielen konnte und somit früh aus dem Rennen um den Meistertitel aussteigen musste. Vor dem Ligastart ist Steve wieder voll einsatzfähig und brennt darauf, sich wieder für die Champions League zu qualifizieren, um dann, bei bester Gesundheit, den Run auf die Krone zu starten.
Verhindern will das freilich Nico Toberer, der auf Revanche gegen Steve sinnt. Schließlich wurde Nico von Steve in der 1. Runde des letztjährigen Vereinspokals eliminiert. In der Liga hat Nico nun 2 Spiele, um zu zeigen, wer dieses Jahr die Nase bei den Beiden vorne haben wird. Letzte Saison schlug sich Nico sehr gut in der Liga, am Ende fehlten nur 2 Pünktchen für die Champions League-Quali. Diese will er sich dieses Jahr definitiv sichern und wird dafür alles in die Waagschale werfen.
Mit Jan Senzel feiert ein sehr erfahrener Spieler sein Liga-Comeback. Zuletzt erspielte er sich in der Saison 2022 den 8. Platz von 26 Teilnehmern. Interessant zu beobachten wird sein, wie Jan sich nach seiner dreijährigen Abstinenz wieder in dem Liga-Matchplay-Modus zurecht finden wird. Mit all seiner Fußballgolf-Erfahrung wird ihm das aber nicht schwer fallen und er wird für jeden in dieser Gruppe ein ernstzunehmender Gegner sein, der nichts anderes als die Champions League Qualifikation als Ziel vor Augen hat. In den Playoffs ist dann bekanntlich alles möglich.
Last but not Least oder soll ich besser schreiben: "Por último, mas nao menos importante": Unser Liga-Rookie Tiago da Silva, der stolz unter portugiesischer Flagge spielt, möchte gleich in seinem ersten Jahr für Furore sorgen. Dabei ist ihm bewusst, dass er natürlich zunächst als Außenseiter in die Saison geht, was ihn aber nicht davon abhalten wird, den ein oder anderen etablierten Spieler ärgern zu wollen. Ob das gelingt wird auch die Tagesform zeigen. Unterschätzen sollte man aber Tiago keineswegs.
Fun-Fact zum Schluss: Kurioserweise wurden in der ersten Runde des Vereinspokals gleich zwei Partien mit Protagonisten aus dieser Gruppe A gezogen: Thomas Huck trifft dort auf Steve Stäudte und Nico Toberer auf Tiago da Silva.
Gruppe B wird von unserem Ligaverwalter und Vorjahres-Vierten Nico Longo angeführt. Letzte Saison schnupperte Nico schon am Einzug ins Liga-Finale. Gegen den amtierenden Ligameister Thomas Huck stand es im Halbfinale nach 36 Bahnen Unentschieden und ein Stechen musste die Entscheidung bringen, indem Thomas bekanntlich die Oberhand behielt - der Rest ist Geschichte. Dieses Jahr kann es demzufolge für Nico, der von Jahr zu Jahr immer besser wird, nur ein Ziel geben: Liga-Finale und Ligatitel! Einen ersten Schritt hat er bereits getan: Im Liga-Auftakt gegen Daniel Dubois sicherte er sich einen knappen 3:0 Sieg mit einer Lochdifferenz von 13:9.
Mit Gerd Eckhard hat Nico eine harte Nuss zum Knacken zugelost bekommen. Zum Einen, weil Gerd wie auch Nico Linksfüßer sind und sie sich diesbezüglich auf Augen- bzw. Fußhöhe treffen, zum Anderen weil Gerd letztes Jahr in der Liga den 5. Platz hinter Nico belegte und diese Saison natürlich zum Überholmanöver ansetzen möchte. Und weil das noch nicht genug ist droht dieses Duell auch in Runde 2 des Vereinspokals - wenn sich Nico gegen einen weiteren Kontrahenten aus Gruppe B in Runde 1 durchsetzen kann, nämlich gegen Daniel Dubois. Gerd wird hochmotiviert sein in den internen Gruppe B-Duellen, ob in Pokal oder Liga, keinen Zweifel daran zu lassen, wer der stärkste Linksfuß beim FGC Rhein-Neckar ist.
Der dritte im Bunde ist Johannes Bruns. Der sympathische Rotschopf musste letztes Jahr bei seinem Liga-Debut Lehrgeld bezahlen und landete nur auf dem 17. Platz. Wenn man seine Spiele aber verfolgte, konnte man erkennen, dass sich seine Ergebnisse von Spiel zu Spiel immer mehr verbesserten. Mit all seinen gewonnenen Erfahrungen im Gepäck möchte er dieses Jahr voll angreifen und das Zünglein an der Waage um den Einzug in die Champions League sein. Seine Gegner sollten ihn auf keinen Fall unterschätzen, denn kicken kann unser Johannes.
Der bereits mehrfach erwähnte Daniel Dubois komplettiert die Gruppe B. Daniel ist oft mit seinem Kumpel Tiago anzutreffen, mit dem er schon das ein oder andere Fußballgolf-Video auf Youtube veröffentlichte, in denen sich Beide in vielen Challenges gegeneinander duellierten. Daniel ist ebenfalls ein Liga-Neuling 2025, allerdings sammelte er letztes Jahr bereits viel Wettkampf-Erfahrung bei diversen Rhein-Neckar Cups und DFGV-Turnieren. Sicherlich ist der Matchplay-Modus zunächst gewöhnungsbedürftig. Daniel geht aber hoch motiviert in dieses Ligajahr und wird bestimmt für die ein oder andere Überraschung sorgen. Das mit ihm zu rechnen sein wird zeigte er bereits im Liga-Auftakt gegen Nico Longo. Sowohl auf dem Fun- als auch auf dem Premiumplatz unterlag Daniel nur knapp mit jeweils 2 Bahnen Rückstand und setzte den Vorjahres-Vierten gehörig unter Druck. Bereits in der ersten Runde des Vereinspokals kommt es erneut zum Aufeinandertreffen... und dort möchte Daniel den Spieß umdrehen.
Das "C" in der Gruppe C steht für "Champions". In dieser vermeintlichen Todesgruppe treffen sich allesamt Spieler, die bereits einen oder mehrere der internen Wettbewerbe gewonnen haben.
Sascha Brühler, letztjähriger Finalist, Ligameister 2023 und Vereinspokalsieger 2022, hätte als Gruppenkopf keine schwerere Gruppe zugelost werden können als diese Gruppe C. Fast jedes Duell wird auf Augenhöhe und die Tagesform noch mehr ausschlaggebend sein als ohnehin schon. Aufgrund der Tatsache, dass Sascha zu den besten 3 Spielern im heimischen Wohnzimmer "Soccerpark Rhein-Neckar" gehört und er die Bahnen dort in- und auswendig kennt, ist er dennoch als der Favorit in dieser Gruppe anzusehen. Und nach dem Titel 2023 und dem Finale 2024 kann sein Ziel nur eines sein: sich den Ligatitel 2025 zurückzuholen.
Dafür muss Sascha aber zunächst am Rhein-Neckar-Cup-Sieger 2023 und dem Europa-League-Sieger von 2022 vorbei: Cengiz Firat. Im letzten Jahr zog sich Cengiz kurz vor Abschluss der Gruppenphase einen Achillessehnenriss zu und konnte die Liga nicht mehr fortführen. Bis dahin erspielte er sich starke 13 Punkte und wurde, trotz Verletzung, noch Gruppenzweiter. Dieses Jahr ist er wieder fit und möchte in der Liga erneut angreifen. Mindestens die Champions League Qualifikation ist sein erklärtes Ziel. Das Cengiz , alias Dr. Ball, über genug Fußballgolf-Talent, Wettbewerbserfahrung und Ball-Skills verfügt, um diese Gruppe zu gewinnen ist unbestritten. Seine Gegner werden aber allesamt alles geben, um das zu verhindern.
Allen voran unser "symbadischer" Pfälzer Bub Stefan Springer, der im letzten Jahr gleich 2 Titel abräumte. Nicht nur das er Vereinspokalsieger 2024 wurde, er gewann auch die Europa League. Auf dem Weg dorthin traf er ebenfalls in der Gruppenphase auf Cengiz. Beide Spiele gingen damals mit 6:10 und 3:7 an Cengiz. Diese Saison will Stefan ein anderes Bild zeichnen und Revanche für die beiden Niederlagen aus der Vorsaison nehmen. Die Champions League Qualifikation ist definitiv möglich und natürlich das erklärte Ziel von Stefan. Wir die macht des "roten Teufel" mit ihm sein und er seine Kontrahenten ins Fegefeuer der Europa League schicken? In ein paar Wochen wissen wir mehr.
Bleibt noch unser Ehrenmitglied und Liga-Comebacker Sebastian Krail, der zuletzt 2022 in der Vereinsliga aktiv war und den 15. Platz (von 26) erspielte. In der Gruppenphase wurde Seb mit nur einem Punkt unglücklich Letzter, kämpfte sich aber in der Europa League bis ins Halbfinale, in dem er dem späteren Europa League-Sieger Cengiz Firat unterlag. Besser lief es für Seb in der Saison 2023, in dem ihm der Vereinspokalsieg gelang. Damals im Final Four u.a. seine Gegner: Sascha Brühler und Stefan Springer! Das Seb also mit den stärksten Spielern an guten Tagen mithalten kann, hat er bereits gezeigt. Entscheidend wird sein, wie viele "gute Tage" er in der Gruppenphase aufs Parkett zaubern kann und ob das dann reicht, um in die Champions League einzuziehen. Zuzutrauen ist es ihm auf jeden Fall.
In Gruppe D kommt es in mehrerlei Hinsicht zum Wiedersehen mehrere Protagonisten. Aber fangen wir von vorne an. Und damit bei Matteo Dorn. Der Drittplatzierte aus dem letzten Jahr konnte die Gruppenphase souverän mit 13 Punkten gewinnen. Im Viertelfinale traf er auf Michael Wickenheißer und gewann hauchdünn mit 2 Bahnen Vorsprung. Im Halbfinale musste Matteo sich dann Sascha Brühler geschlagen geben. Auf "Wicke" trifft er dieses Jahr bereits in der Gruppenphase und dieser wird mutmaßlich sein schärfster Konkurrent um den Gruppensieg sein. Doch Matteo wird als Gruppenkopf mit breiter Brust in seinen Spielen auftreten und seinen Gegnern alles abverlangen. Die Champions League Qualifikation wird nur das Minimalziel von Matteo sein. Nach Platz 3 im Vorjahr schielt er zumindest mit einem Auge auf das Finale.
Dorthin will auch der bereits erwähnte Michael Wickenheißer. Nach seinen Ligatiteln im Jahr 2019 und 2020 ist es in der Liga ruhig um den ehemaligen Deutschen Meister im Einzel und Doppel geworden. Umso motivierter wird "Wicke" dieses Jahr sein, um am Ende der erste Spieler zu sein, der die Vereinsliga zum 3. Mal gewinnt. Sein Ehrgeiz wird ihn dieses Jahr wieder zu neuen Leistungsspitzen treiben und wenn das geschieht, dann müssen sich seine Gegner warm anziehen, auch im Hochsommer. Gegen einen Wicke im berühmt berüchtigten "Tunnel" will keiner antreten. Wir sind gespannt, wie weit es für einen unserer Besten dieses Jahr geht.
Auf ein Wiedersehen mit Wicke darf sich unser Heiko Schaefer "freuen," denn bereits im letzten Jahr trafen die Beiden in der Gruppenphase aufeinander. Damals gingen die beiden Spiele eindeutig an Michael. Doch mit Heiko ist dieses Jahr zu rechnen. Schließlich kam er letztes Jahr bis ins Europa League Finale und scheiterte nur am amtierenden Sieger Stefan Springer. Dieser Erfolg zeigt wie sehr sich Heiko im Laufe der letzten Saison weiter entwickelt hat. Seine Kontrahenten sollten Heiko auf jeden Fall auf dem Schirm haben, sonst gibt es für einen der beiden Favoriten auf den Gruppensieg am Ende ein böses Erwachen in der Europa League. Zusätzlich wird es ein Gruppeninternes Duell auch im Vereinspokal geben. Dort trifft Heiko in der ersten Runde auf Matteo Dorn.
Zu guter Letzt bleibt noch der dritte Liga-Rookie in diesem Jahr: Christoph Werstein. Christoph schloss sich erst in der Winterpause unserem Verein an - an dieser Stelle nochmals Herzlich Willkommen Christoph - und spielte bisweilen des Öfteren mit Kumpels im Soccerpark Rhein-Neckar. In seinem ersten Jahr wird Chris schwer einzuschätzen sein. Dennoch geht er erstmal als Außenseiter ins Rennen, auch weil das Matchplay-Format für ihn Neuland sein wird. Wenn er sich schnell zurecht findet, kann er vielleicht die Etablierten etwas ärgern und den Kampf um die Champions League Qualifikation aktiv beeinflussen. Vielleicht überrascht er auch alle und steht am Ende selber in der KO-Phase um den Meistertitel, wer weiß? In ein paar Monaten sind wir schlauer... ;-)
Wir wünschen allen Teilnehmern der Vereinsliga 2025 viel Spaß und Erfolg - auf einen spannenden Wettbewerb!